Tipps und Tricks

Florian Wolper und Meinrad J. Tomann


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A


Achat


Aluminiumschnitt


Anfasern (von Hand) 


Aufhellen von Leder


Auftrag einer schmalen Kleisterlinie aufs Papier


Ausschärfen


B                                                                                                                                           
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Bambusspatel


Batonet


Benetzbarkeitstest für Papier


Bestimmung von  Pergament


Blindprägung


Blutalbumin

Blutalbumin eignet sich als Bindemittel durch seinen hohen Proteingehalt. Als Rohstoff eignet sich das Blut aller Wirbeltiere. In unseren Breiten wurde meist Rinderblut verwendet. Es gibt drei Sorten Blutalbumin:

1. Serumalbumin

2. Hellalbumin

3. Schwarzalbumin

Verwendung fand Blutalbumin als Anschießwasser beim Vergolder insbesondere das Serumalbumin für Buchbindervergoldungen, weiter als Appretur bei Billigstoffen sowie in der Lederindustrie als Lackleder und in der Papierindustrie um hochglänzende Papiere herzustellen.


Blutflecken entfernen


C                                                                                                                                         
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Chrompoliturleder


D                                                                                                                                         
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E                                                                                                                                         
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Ecken mit Leder unterziehen


Einledern: originales auf neues Leder:


F                                                                                                                                         
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Falten oder Wellen bei Papierausbesserungen:


Falz nachreiben


Festigung von Leder


G                                                                                                                                         
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Gampi


Goldschnitt - unechtes Gold


Graphitschnitt


H                                                                                                                                         
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Hausenblasenleim


Heften der 1. und 2. Lage


Heften bei sehr dicken Lagen


Hühnerei


I


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J                                                                                                                                         
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Japanpapierstreifen reißen 


K                                                                                                                                         
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Kapital stechen

ODER


Kleister - Weizenstärke


Kozo (Japanpapier)


L                                                                                                                                         
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  Lagenschonende Heftung


Lederfalz schonen


Leder färben    I     

Farbfixierung

Farbfixierung - anderes Rezept

Färbevorgang


Lederfärben  Mein vereinfachter Vorgang (Meinrad Tomann)

1 Beutel alkohollösliche Holzbeize (=Anilinfarbe) in 1/2 Liter Spiritus lösen und mit Schwamm(Handschuhe), oder Wattebausch (bei kleinen Nutzen nehme ich den Wattebausch mit einer chirurgischen Klemmschere), tupfen oder schnelle Kreisbewegung. Gleichmäßige Einfärbung mit dem Airbrush. Dabei lassen sich natürlich auch jede Art von Muster anlegen.

So färbe ich kleine Nutzen für das jeweilige Buch, oder auf der bereits überzogenen Decke.


Lederfärben II

Farbstoffe

Die löslichen Farbstoffe wurden früher aus Pflanzenteilen gewonnen, heute sind es vorwiegend Anilinfarbstoffe. Diese Farbstoffe sind so aufgebaut, dass eine Bindung an das Leder wie beim Gerbstoff erfolgt.

-          Saure Farbstoffe

Saure Farbstoffe dissoziieren in Wasserstoffione und Farbstoffione und werden hauptsächlich für Chromleder verwendet.

 

-          Basische, substantive Farbstoffe

Für vegetabil oder vegetabil - synthetisch gegerbte Leder werden basische, substantive Farbstoffe verwendet, die in Farbstoffkationen dissoziieren. Diese

Farbstoffe sollen eine größere Brillanz haben, verteilen sich aber ungleichmäßiger und lassen Lederfehler stärker sichtbar werden.

 

-          Metallkomplexfarben

Seit 1960 gibt es die Metallkomplexfarbstoffe, die eine große Wasser- und Lichtechtheit aufweisen und sehr reibfest sind. Zu vegetabil gegerbtem Leder haben sie eine gute Affinität, für Chromleder sind sie noch besser geeignet.

 

Färbevorgang

 

Basische Anilinfarben; gibt es meist pulverförmig, teilweise auch flüssig im Handel.

-          das Farbpulver 10 - 15 g/l muss erst ein wenig mit kaltem Wasser angeteigt und dann in  heißes Wasser gegeben und kurz aufgekocht werden. Jede Farbe muss separat hergestellt werden. Nur die Farben, die direkt verwendet werden sollen, können miteinander gemischt werden.

-          das Färben erfolgt am besten in einer Wanne. Die ursprüngliche Art der Färbung ist die "Bürstung", wobei auf das vorgewässerte, ausgerakelte Leder (mit einer Massette, eine Art Spatel, wird von der Mitte aus zum Rand das Wasser ausgedrückt) Farbbrühe gegossen und mit einer Bürste gleichmäßig und schnell verteilt wird.

-          die Farbbrühe wirkt viel intensiver, wenn sie auf 60 ° C erwärmt wird. Dann folgt wieder das Ausrakeln und weitere Bürstungen, wobei verschiedene Farbtöne nacheinander aufgetragen werden, um einen bestimmten Farbton zu erreichen.

-          je nach Lederqualität und Oberflächenbehandlung, nimmt das Leder die Farbe schnell und gleichmäßig an. Wenn sich das Leder schlecht färben lässt, erhält man keine sehr dunklen Farbtöne. Hier kann ein Vorwässern des Leders mit einem Netzmittelzusatz (z.B. Symporonic NX) etwas helfen.

-          die Färbung muss mit einer 1%igen Ameisensäurelösung zur Farbfixierung abgeschlossen worden. Ein erneutes Nachfärben ist dann nicht mehr zufriedenstellend möglich.

-          das Leder trocknet deutlich heller auf als es das nasse Leder vermuten lässt.

-          eine abschließende Fettung kann eine leichte Dunklung erbringen, gerade, wenn das Leder bei der Verarbeitung mit dem Falzbein niedergedrückt wird.

-          ist zu viel Farbstoff aufgetragen worden, so erscheint ein grünlich - metallischer Schimmer. In diesem Fall kann man nur noch versuchen, mit 50%igem Alkohol nachzubehandeln, um den Farbstoff abzuwischen.

 

 

Metallkomplexfarbstoffe

Metallkomplexfarbstoffe (z.B. "Irgaderm" von Ciba - Geigy) sind flüssige, sehr stark konzentrierte Farbstoffe, die sehr gut untereinander mischbar und gemischt lange haltbar sind

-          man stellt sich eine 5 - 20%ige Farbstoff brühe aus Wasser und Methoxyisopropanol (auch Isopropanol ist möglich) her. Der Anteil des Alkohols beträgt mindestens 20% und kann bis zu 50% gesteigert werden, je nachdem, wie gut die Farbe in das Leder eindringt, denn sie soll tief in das Leder eindringen und nicht allein im Narben sitzen.

-          bei dieser Färbung ist keine Endbehandlung nötig. Deshalb lässt sich später noch gut nachfärben. Wenn das Leder mit dem warmen Fön getrocknet wird, bleibt das Leder dunkler. Man kann eine abschließende Farbfixierung mit Dermafix vornehmen. Es dürfen max. 2% des Ledergewichtes Dermafix aufgebracht werden.

-          das Leder hellt beim Trocknen nicht sehr auf.  

-          soll bei dunklen Farben eine stärkeres Durchdringen der Farben erreicht werden, kann man erst mit Hydrosol - Farbstoffen, bekannt aus der Textilfärberei, auf Schwefelbasis  vorfärben. Anschließend dann wie üblich mit Metallkomplexfarben färben und fixieren.

-          ist zu viel Farbstoff aufgetragen worden, so erscheint ein grünlich - metallischer Schimmer. In diesem Fall kann man nur noch versuchen, mit 50-96%igem Alkohol nachzubehandeln, um den Farbstoff abzuwischen.

 


Leder schärfen

aus: Paul Adam, Praktische Arbeiten (siehe http://www.ocist.com/Buchbinden/bibliogr.htm)
Seite 69.

aus: Paul Adam, Praktische Arbeiten (siehe
  http://www.ocist.com/Buchbinden/bibliogr.htm)
Seite 70.


M                                                                                                                                         
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Marmorieren von Leder:


Mitsumata


N                                                                                                                                         
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Nachschärfen:


O                                                                                                                                         
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Öffnungsverhalten verbessern


P                                                                                                                                         
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Patinieren von Schließen und Beschlägen 1:

 

-          Eisenchlorid (Fe-III-chlorid) mit Pinsel auftragen

 

Patinieren von Schließen und Beschlägen 2:

 

-          Schwefelleber in Wasser lösen und aufpinseln

 

Patinieren von Schließen und Beschlägen 3:

-          Gemisch von folgenden Substanzen mit Pinsel auftragen:

            15   g  Kupfernitrat

            0,05g  Sibernitrat

            5     ml destilliertes Wasser

 

Pergament transparent machen:

 

-                     Lege das Pergament einige Zeit in eine schwache Lösung von Kaliumcarbonat ein und presse es dann ein;

 

Pergamentleim 1:

 

-          100 g kleingeschnittene Pergamentabfälle auf 500 ml Wasser

-          Über Nacht zum Aufquellen stehen lassen

-          Im Wasserbad auf kleiner Flamme kochen bis die Pergamentabschnitte aufgelöst oder  nur noch als faserige Reste vorhanden sind.

-          Das beim Kochvorgang verdunstende Wasser wird immer wieder ersetzt.

-          Die gekochte Pergamentlösung wird durch ein feines Sieb gegossen und mit 150 ml Essig verrührt.

-          Zum Schluss der Mischung 150 ml Methanol zusetzen. (Dadurch bleibt die Leimlösung klar und flockt nicht aus.)

 

Pergamentleim 2:

 

-          Pergamentabfälle werden in kleinste Stücke geschnitten.

-          Die Masse der Schnitzel mit der 3 - 4 fachen Quantität kalten Wassers begießen.

-          Über Nacht quellen lassen.

-          24 Stunden kochen (Wasserbad) die Leimlösung soll nicht heißer als 70 ° C werden sonst verliert sie an Klebekraft, ideale Temperatur wäre um 50 ° C, das verdunstende Wasser immer wieder auf die ursprüngliche Quantität auffüllen.

-          Durch ein Tuch abseien.

-          7 %tigen Weinessig zugießen, 1/3 der Quantität der Leimlösung.

-          Alkohol zugießen, ebenfalls 1/3 der Quantität der Leimlösung, durchschütteln.

-          Die Reihenfolge des Zusammenschüttens ist zu beachten, wenn der warmen Leimlösung zuerst der Alkohol zugegeben wird, kann die Leimlösung koagulieren (ausflocken).

Mit dem Essigzusatz ist der Pergamentleim als Kaltleim zu verwenden, er gelatiniert   nicht, auf die zu behandelnden Pergamente wird er entweder mit dem Sprühroht oder mit dem Luftpinsel (Airbrush) aufgetragen.

 


Q                                                                                                                                         
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R                                                                                                                                         
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Reinigen von schmutzigen Rissen


S                                                                                                                                         
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Sattel vermeiden


Schleifen des Schärfmessers 

http://www.gungfu.de/razor/

http://www.eggert-baumschulen.de/messer.htm (Nützliche Tipps, obwohl es sich um Kopuliermesser für Gärtner handelt


Schwarzfärbung von Leder - Eisenschwärze:


Schwarzfärbung von Leder - Schusterschwarz:


T                                                                                                                                         
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U                                                                                                                                         
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V                                                                                                                                         
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Vergoldeeiweiß


Vorrunden


W                                                                                                                                         
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Waschen von Papier

Testen der Druckfarbe

Benetzen

Temperatur

 

Wasserwechsel


Wenden einer großen Karte oder Grafik

Lege ein dickes Kartonrohr unter das Objekt so, dass es seitlich am Objekt noch vorsteht und etwa in der Mitte des Objekts liegt;

Hebe das Rohr mit dem Objekt in die Höhe und wende es um die andere Seite des Objekts oben zu haben;

In gehobenem Zustand lässt sich ein solches Objekt auch gut im Atelier umhertragen;


X                                                                                                                                         
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Y                                                                                                                                         
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Z                                                                                                                                         
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